Aktuelles

Jahreskonzert am 7. November 2015

Der Anblick ist ungewohnt: Das Orchester spielt, aber es steht kein Dirigent davor. Und es funktioniert trotzdem. Heiko Hartmann, der Leiter des Orchesters, fiel wegen Krankheit aus und Marvin Schultz, Spieler und Nachwuchsdirigent, leitete das Orchester überwiegend vom Keyboard aus.

Bereits zu Anfang präsentierte die AMS den Zuhörern das anspruchsvolle Stück "Les Miserables" von Claude-Michel Schönberg. Es folgten "Noche de Estrellas" und Themen aus dem Musical "Tanz der Vampire". Mit dem Song von Chris Rea "On the Beach" trat das Hauptorchester ab und überließ die Bühne dem Jugendensemble, das den kurzweiligen ersten Programmteil mit "Applaus, Applaus" beschloss.

Das Ensemble eröffnete den zweiten Teil des Konzerts mit der brasilianischen Rumba "Tico, Tico" und "Amadeus goes Pop" mit Themen aus der "Kleinen Nachtmusik", "Figaros Hochzeit" und dem "Türkischen March". Mit Songs von "Santiano", mit "Caravans" von Mike Batt und das mit Gesang von Julia Wendhausen vorgetragene "Atemlos" von Kristina Bach setzte das Hauptorchester das Programm fort. Zum Abschluss dirigierte Marvin Schultz, ganz in einen weißen Bademantel gehüllt, "Udo Jürgens in Concert."

Dass nach diesem letzten Stück des Konzerts noch nicht Schluss war, verstand sich von selbst und der auch nach der Zugabe mit der Fußballhymne von 2014 "Auf uns" anhaltende Beifall war der Beleg und Dank für ein hervorragend aufgelegtes Orchester und ein besonderes Konzertereignis.

Bericht von Monika Wilkens

3. Regionales Musikfest am 12. Juli 2015 in Schöningen

„Ohren auf - so klingt die Region“ – unter diesem Motto werden rund 1.800 Musikerinnen und Musiker aus den Landkreisen Helmstedt, Gifhorn, Goslar, Wolfenbüttel und Peine sowie den Städten Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter am 12. Juli 2015 eine der ältesten Städte im Braunschweiger Land zum klingen bringen. Gastgeber ist in diesem Jahr das attraktive Schöningen im Osten der Region, das sich mit 15 Spielorten und über 80 Programmbeiträgen für einen Tag zu einem lebendigen Konzertsaal und einem Ort der Begegnung zwischen Musikschaffenden und Musikinteressierten verwandeln wird.

Auch das „paläon – Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere“ ist mit interdisziplinären musik- und museumspädagogischen Sonderprojekten in das Fest eingebunden. Das 3. Regionale Musikfest beginnt 9:30 Uhr mit einem musikalischen Gottesdienst in der St. Vincenz-Kirche und endet gegen 21:00 Uhr mit einem großen Finale zum Mitsingen unter Beteiligung der Musikschul-Sinfonieorchester aus Helmstedt und Wolfsburg auf der Hauptbühne am Marktplatz. Den Tag über bieten Chöre, Orchester, Bläsergruppen, Kammermusikensembles, Bands und Singer-Songwriter ein buntes Programm von Klassik, Jazz und Folklore bis hin zu Rock, Pop und Hip-Hop. Zum ersten Mal sind in diesem Jahr auch Tanz- und Musicalaufführungen dabei. Die Trommel und Sing-Workshops im Schloss und am paläon laden zum Mitmachen und selber musizieren ein.

Auf der großen Außenbühne im paläon präsentiert sich die Braunschweigische Landschaft mit dem Sonderprojekt „Das Große Halali“, das sich mit dem paläon und seiner Geschichte der Speere und damit der Jagd, auf eine ganz besondere Weise auseinandersetzt.

Die überwältigende Anzahl der Teilnehmer zeigt, wie wichtig es ist, den Musikschaffenden der Region eine Plattform zu bieten und Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen, um die regionale Musiklandschaft zu stärken. Die Musikschulen sind dabei starke Partner der Kontaktstellen, die mit den jungen Nachwuchstalenten beim Musikfest ebenso vertreten sind, wie die Profimusiker und alteingesessene Musik- und Gesangsvereine. Im Sinne der kulturellen Vielfalt sowie einer aktiven Teilhabe und Mitgestaltung am kulturellen Leben ist es das Ziel des Festes neue Netzwerke zu bilden und Projekte zu initiieren.



Orchesterfahrt der Akkordeon-Musikgruppe Schöningen e.V. von 24.-27. Oktober 2014

Wechselseitig organisieren die Mitglieder der Akkordeon-Musikgruppe Schöningen alljährlich eine Orchesterfahrt. Diese findet meist am ersten Wochenende der Herbstferien statt und führt in Jugendherbergen der Umgebung.

In diesem Jahr ging es nach Hankensbüttel. Wenn man sich dafür interessiert, kann man nachlesen, dass Hankensbüttel historisch zu der Gruppe der Büttel-Ortschaften gehört (sagt der Name ja schon) und im Jahr 1051 in einer Urkunde von Kaiser Heinrich III erstmals erwähnt wird. Heute gehört der Ort zum Landkreis Gifhorn und beherbergt u.a. das sehr bekannte Otter-Zentrum.

Am Freitagnachmittag starteten die Fahrzeuge vollbepackt mit Musikern und Instrumenten zur Orchesterfahrt. Dreieinhalb Tage Proben zur Vorbereitung auf die Weihnachtskonzerte und ungestörtes Üben, fern ab von Handyempfang und Internet, in schöner Umgebung - darauf freuten sich alle.

Nach der Ankunft in der Jugendherberge, der Zimmerverleihung, dem Herrichten des Übungsraumes und dem Abendessen, versammelten wir uns zur ersten Probe. Danach, eigentlich waren wir alle schon müde, gab es unter der Leitung des Jugend-Ensembles einen Spiele-Abend, der die Lebensgeister wieder erweckte und es alle doch recht lange aushielten.

Natürlich wies der Stundenplan am Samstag und Sonntag viele intensive Übungseinheiten aus, an den Stücken wurde gefeilt und jedes Detail herausgearbeitet, auch personelle Umsetzungen im Orchester wurden durchgeprobt, trotzdem ließ er in den Pausen und abends auch Zeit für andere Aktivitäten. So gab es am Samstagabend einen "Themenabend". Dazu hatte jedes "Zimmer" die Aufgabe, etwas nach eigenen Ideen vorzustellen. Zum Beispiel führte das Jugend-Mädchen-Zimmer eine Parodie auf den Orchesterleiter vor, was, ob der Originaltreue, die Zuschauer zu großer Heiterkeit veranlasste. Natürlich waren auch die Ideen der anderen Zimmer-Gemeinschaften, wie Showeinlagen, Ratespiele etc, lustig, sehens- und erlebenswert und wurden mit viel Spaß vorgetragen.

Und da sich an diesem Wochenende das Wetter recht warm und trocken befand, war auch das Lagerfeuer mit Stockbrotbraten am Sonntagabend ein Erlebnis.

Am Montag ging's bereits nach der Abreise aus der Herberge zum Otter-Zentrum. Nach der Einführung durch einen Mitarbeiter marschierten wir auf dem 6 ha großen Freigelände zum ersten Gehege, wo die Fütterung der Hermeline begann. Das Hermelin gehört zur Familie der Marder und hat die Besonderheit, im Winter ein weißes Fell zu bekommen. Uns zeigte es sich aber noch in braunem Fell. Bei weiteren Fütterungen konnten die Fischotter, Baummarder, Iltissse, Nerze und Otterhunde beobachtet werden. Ein spannendes Erlebnis für alle, da diese Tiere gewöhnlich nicht ein freier Natur zu beobachten sind.

Mit dem Mittagessen endete die Orchesterfahrt, die von den Teilnehmern als ein wunderbares Gruppenerlebnis wahrgenommen wurde und alle ein Stück weiter zusammengeschweißt hat.

Bericht von Monika Wilkens

Gemeinschaftskonzert am Sonntag, dem 29.06.2014

Ganz ohne Frage gibt es Instrumente, die enger mit Klischees verbunden sind als andere. Zu ihnen gehört unbedingt auch das Akkordeon. Dass sich dessen Klangwelt aber als vielfältig präsentieren kann, bewiesen am Sonntag das Akkordeonorchester der Kreismusikschule Helmstedt und die Akkordeon-Musikgruppe Schöningen, bei ihrem Gemeinschaftskonzert. Veranstaltungsort war das Cafe Flintstone im paläon in Schöningen.

Den ersten Programmblock des Konzerts übernahmen die Musiker aus Helmstedt unter der Leitung von Paul Hottmann. Als würdevolle Einleitung startete das Orchester mit "Concerto d' Amore" - einer Verbindung von Barock, Pop und Jazz drei verschiedener Epochen bzw. Stilrichtungen. Schwungvoll folgte der Walzer "Le Bal des Crinolines" von Celino Bratti und die "Rhapsodia Andalusia" entführte klanglich zur hohen Reitkunst der Andalusier. Bei dem temporeichen "Säbeltanz" von A. Chatschaturjan flogen die Finger förmlich über die Tasten und mit dem Stück "Russische Fantasie", das mal klagend und ruhig, dann munter und spritzig erklang, endete der erste Teil.

Nach der Pause präsentierte sich das Jugend-Ensemble, bestehend aus Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren aus beiden Musikgruppen mit dem Stück "Fresh Air". Der Spaß und die Spielfreude waren zu spüren.

Danach erklang das Schöninger Orchester unter der Leitung von Heiko Hartmann. Los ging's mit der "Märchensinfonietta", einer Vertonung der vier Geschichten um Kalif Storch, Aschenputtel, das tapfere Schneiderlein und Hans im Glück. Mit "Intercity" rollte musikalisch ein Schnellzug durch das Cafe, "Africa" erinnerte an die Band Toto, die das Stück 1982 veröffentlichte. Es folgten die größten Hits von "Supertramp" und "Rocky" aus dem gleichnamigen Musical. Zum Abschluss, quasi als Zugabe, und unter begeistertem Mitklatschen des Publikums erklang "The Flintstones" unter der Leitung von Fred Feuerstein alias Heiko Hartmann.

Die Auswahl der Musikstücke war gelungen und gemessen am tosenden Beifall und den lobenden Worten der Zuhörer war dieses Konzert ein voller Erfolg.

Bericht von Monika Wilkens

Weihnachtsfeier mit dem Männergesangverein Hoiersdorf am 14.12.2013

Es ist immer die "heimeligste" aller Feiern in der Vorweihnachtszeit für die Akkordeon-Musikgruppe, wahrscheinlich auch deswegen, weil wir dort so heimisch sind: Die Weihnachtsfeier bei den Hoiersdorfern. Der Männergesangverein in Hoiersdorf richtete in diesem Jahr die Weihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus zum 24. Mal aus und in jedem Jahr (außer zweimal) waren wir dabei. Wohl auch, weil unser Dirigent Heiko ein Hoiersdorfer Kind ist, sind die Bande zwischen AMS und MGV von Anfang an mit der Hoiersdorfer Weihnachtstradition verknüpft. Und so sieht man dort auch immer alte Bekannte wieder: Wolfgang Deuse, Bärbel Lechner, die Chorsängerinnen und -Sänger, viele vertraute Gesichter unter den Gästen und auch Pastor Robert Giesecke gehört dazu. Hans Hermann Meyeringh überrascht in jedem Jahr aufs Neue mit bekannten und unbekannten Weihnachtsliedern, der Chor mit ungebrochener Leichtigkeit und noch immer respektablem Klangvolumen. Dann wird der Raum zwischen den Fachwerkbalken warm und man weiß spätestens in diesem Augenblick: So ist Weihnachten!

Vorher und hinterher werden viele Reden gehalten, so auch diesmal. Bärbel Lechner erwähnte: "Zweimal in all den Jahren wart ihr, die Akkordeon-Musikgruppe, nicht dabei - und wir haben euch vermisst!" Kein Wunder, zu den Überraschungen träft natürlich die Akkordeon-Truppe auch bei. Diesmal war statt Heimeln erst einmal Gruseln angesagt, denn das Kerzenlicht in der Dunkelheit kam nicht vom Adventskranz, sondern vom Armenleuchter des Dirigenten, der sich in der völligen Dunkelheit des Raumes mit Ledermantel und Maske als "Phantom der Oper" eingeschlichen hatte. Monumentale Klänge zur Eröffnung der Weihnachtsfeier machten dem Pläuschen am Tisch erst einmal ein Ende. Das folgende Programm war dann aber vollkommen weihnachtlich: "White Christmas" schaffte die mentale Kulisse für "Drei Nüsse fü Aschenbrödel", das hymnische "O Tannenbaum" vom Chor gesungen stimmte auf das christliche Fest ein, und das Ensemble der Akkordeon-Musikgruppe spielte dann die feierliche "Serenade" von Derek Bourgeois (Arr. Wolfgang Russ).

Als das Ensemble schließlich "Halleluja" spielte, senkten sich die Blicke der Zuhörer. Ob da in den Kerzenflammen doch schon ein paar Engel zuschauen? Oder ist es nur der Weihnachtstraum, der da vorbeizieht? Leise rieselt der Schnee, Stille Nacht, Weißer Winterwald, Dezemberträume.

Den Kopf bereit, das Herz offen dann auch noch für ein Gebet: Pastor Robert Giesecke sprach mit allen gemeinsam das Vaterunser. Ein großer Moment, wie Bärbel Lechner vom Frauenchor Hoiersdorf zum Schluss anmerkte. Ausführende: "Gemischter Chor Hoiersdorf" und "Akkordeon-Musikgruppe Schöningen", so stand es im Programm. Und so war es.

Bericht von Karin Watolla

Aus Film und Musical

Vorbereitung auf das Jahreskonzert 2013

Gewöhnlich übt die Akkordeon-Musikgruppe im Haus der Vereine, früher "Elmschlösschen" genannt. Im Herbst reisen die Akkordeonspielerinnen und -Spieler aber traditionell gemeinsam an einen fernen oder nahen Ort, um mit den Instrumenten zu üben.

In den letzten Jahren ist dieser Ort oft der Harz gewesen. Vielleicht, weil es dort immer so neblig ist im Herbst und man dann ganz und gar nicht vom Akkordeonspielen abgehalten wird. Diesmal waren wir in der Jugenherberge am Torfhaus.

Das Wetter war wie oben beschrieben, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Üben also gegeben. Der Dirigent hatte auch diesmal einen engen Plan erstellt, wann welches Stück bei der gemeinsamen Probe durchzuarbeiten ist. Zwischendurch gibt es Zeiten für Stimmproben oder Einzelstimmentraining, wo dann mal jeder auf seiner Stube üben kann, allein oder auch mit einem Mitspieler.

Das Programm hatte am Anfang einiges Bedenken ausgelöst:
10 Stücke sollen beim Jahreshauptkonzert vorgehührt werden, eine starke Herausforderung!

Nach jeder Probe kamen wir den Stücken ein bisschen näher. Wer kann die ganz schnellen Läufe spielen, wer einen Percussion-Part einbringen, welche Keyboard-Stimme passst am besten, welche Lieder kann Julia mit Gesang begleiten?

So langsam erwärmten sich alle für die Idee, die allem zu Grunde lag: "There's no business like show business" war das Motto, um das sich das Jahreskonzert 2013 drehen soll.

Ein Traum von unserer Gabi, die schon immer mal einen Musical-Abend mit der AMS gestalten wollte. Dirigent Heiko Hartmann mit seiner Crew macht es nun möglich.

Da werden die Krieger von "Star Wars" gegen Boxlegende "Rocky" starten und der gute alte "Winnetou" reitet noch mal auf seinem Klepper herein, das Herz schmilzt beim "Titanic"-Titelsong, der neckische "Pink Panther" erscheint als Plüschtier und das Traumschiff segelt akustisch vorbei.

Kleine Tische soll's dann geben, mit Filmrollen-Deko und Popcorntütchen zum Verzehr. Und überraschungen hinterm Bühnenvorhang. Die Requisitenprobe haben wir auch gemacht im Harz. Mit Popcorn und Deko, nämlich abends beim gemütlichen Beisammensein der AMS mit Kind und Kegel in der Jugendherberge Torfhaus.

Den letzten Schliff bekommt das Konzert nun bei den Intensivproben im Haus der Vereine, an drei langen Freitagabenden, an denen noch geübt wird bis dann am Samstag, den 2. November 2013 im Gymnasium Anna-Sophianeum der Vorhang aufgeht zum Jahreskonzert 2013.

Bericht von Karin Watolla

AMS beim Alstadtfest in Helmstadt am 07.09.2013

Wahrscheinlich war es einfach zu früh am Morgen für die Helmstedter, als die AMS beim Helmstedter Altstadtfest spielte, an den Bratwurstbuden auf dem Lindenplatz wurde auch noch immer geputzt und hergerichtet, was am Abend zuvor aufgebraucht worden war. So waren wir mehr oder weniger unter uns an diesem Samstagmorgen. Aber einige Fans hatten sich doch eingefunden, um der zweistündigen Darbietung der Akkordeon-Musikgruppe zu lauschen. Besonders erfreulich: die befreundeten Akkordeonspielerinnen und -Spieler aus der Kreismusikschule Helmstedt waren vorbeigekommen und applaudierten heftig. Und Julia Wendhausens Stimme hallte so herrlich über den Platz, dass doch das ein oder andere Fenster geöffnet wurde und ein neugieriges, möglicherweise noch ungewaschenes Gesicht zuschaute, wie die lila Truppe da mit ihren schwarz-weißen Kisten musikalisch agierte. Die werden das bis zum nächsten Altstadtfest in Helmstedt bestimmt weitersagen.

Bericht von Karin Watolla

AMS-Auftritt beim Altstadtfest in Schöningen am 01.09.2013

Der Markt ist lang in der Stadt Schöningen, und das Programm der AMS bei ihrem Auftritt in Schöningen war es auch. Für die Zuschauer kein Problem, denn sie konnten während der Musikstücke, für die wir Musiker angestrengt geübt hatten, kurzweilige Abwechslung an den Buden finden. Bratwurst, Bier, Kaffe und Kuchen und andere lukullische Spezialitäten gab's nebenher zu genießen u. a. zu den Stücken "Italo Pop-Hits", "Gilbert O'Sullivan in Concert" und "Mac Arthur Park". Die Besucher des Altstadtfestes ließen sich aber auch gern länger von uns aufhalten, unsere treuesten Anhänger verließen die etwa 8 Biergarnituren, die vor der Bühne am Rathaus aufgestellt waren, nicht während der Akkordeon-Darbietung. Man kann schließlich immer etwas verpassen bei unseren Auftritten.

Bericht von Karin Watolla

AMS-Auftritt beim Sommerfest im "Haus der Vereine" am 22.07.2013

Ein heißer Tag war es, als das Sommerfest vom "Haus der Vereine" am ehemaligen Elmschlösschen in Schöningen stattfand. So heiß, dass die AMS hinterher Überlegungen anstellte, ob für die Zukunft auch lila Caps zur Vereinskleidung angeschafft werden müssen. Der Parkplatz war voller attraktiver Stände, einige Kunsthandwerker waren eingeladen worden, die Schützen hatten die alte Kegelbahn geöffnet, die sie in liebevoller Kleinarbeit in Eigeninitiative restauriert haben, und in den Räumen der Tänzer gab es ein üppiges Kuchenbuffet. Musik kam von der AMS als "hauseigene" Musikgruppe. Es waren sommerliche Klänge auf dem Hof zu hören, "Simon & Garfunkel", "Italo Pop-Hits", Filmmusik von "Fluch der Karibik" und - immer ein Renner: die Party-Hits f&unuml; Feste und Feiern. Publikumsliebling ist dann immer der Hit "Im Wagen vor mir", Julia Wendhausen als Enten-Fahrerin und der vermeintliche Lüstling Heiko Hartmann dabei singend im Duett. Und die ganz Kleinen aus dem Verein stibitzten sich hinterher die Bobby-Cars, die für diesen Song mitgenommen wurden und drehten singend eine Runde.

Bericht von Karin Watolla

Auftritt beim Schöninger Open-Air-Kino am 29.06.2013

Akkordeons spielen bis zum Dunkelwerden, das war die Aufgabe der AMS beim Schöninger Open-Air-Kino (diesmal vom "Helmstedter Sonntag" ausgerichtet) am Samstag der Veranstaltungsreihe. Es war ganz schön stürmisch an diesem Sommerabend, und die Zuschauer hatten sich in Erwartung auf eine lange Nacht gut eingemummelt in Decken und ließen sich freundlich unterhalten von der Musik der Akkordeon-Musikgruppe, die ihren Pavillon winddicht verschürt hatte, damit die Noten nicht wegfliegen konnten. Zum Einschlafen war die Stimmung aber nicht: Sommerhits und Filmmusik schallten im Schloss-Innenhof, mit kleiner Showeinlage. Heiko und Julia sangen wieder "Rote Lippen soll man küssen", "Nossa" und "Eviva Espana", und das bis zum Einbruch der Dunkelheit. Achso... welcher Film sollte denn nun eigentlich gespielt werden? Fluch der Karibik? - Nein. Schweighöfer haben wir noch nicht im Musikprogramm, kommt vielleicht nächstes Mal...?

Bericht von Karin Watolla

Wer piept denn da?

Akkordeon-Musikgruppe Schöningen mit Akkordeon-Ensemble der Kreismusikschule Helmstedt beim 11. World Music Festival in Innsbruck

Wenn sich das internationale Festival in Innsbruck nähert, kündigt sie sich durch verstärktes Proben an - die Balgdrossel. Wir unterscheiden zwei Arten: die gemeine Kreismusikschul-Balgdrossel aus Helmstedt und die zierliche Schöninger Akkordeonmusikgruppe-Balgdrossel.

Beider Arten schlossen sich in diesem Jahr zusammen. Unter Federführung des Helmstedter Musikschul-Männchens Paul Hottmann probten sie gemeinsam den Reviergesang "Russische Fantasie" und zogen ihre Bälge an den Tasteninstrumenten bis zum Höhenflug.

Am Himmelsfahrtstag 2013 schließlich flogen die Schöninger Balgdrosseln mit dem Leitvogel Monika Wilkens nach Innsbruck, wo sie sich dann mit den Helmstedter Balgdrosseln trafen, um dort vor der Tasten-Jury und einer üppigen Population von 100.000 internationalen Balgdrosseln ihr Können vorzutragen.

In schwarz-weißem Federkleid saß man dann drei Tage lang fröhlich krächzend und die Bälge nach bestem Vermögen reißend und quetschend beisammen. Abends versammelten sie alle Vögel beim Biergelege und schnatterten dann - ohne Balg - unermüdlich weiter. Einigen Piepmätzen bekam das ausgiebige Biergelege nicht so gut. Diese fanden dann ihr Nest nicht unbedingt gleich.

Der Qualität des Balgkonzerts tat dies jedoch nichts: Das Balgdrosselvolk konnte mit der Bewertung "ausgezeichnet" (= Note 2) in ihrer Klasse nach Hause fliegen.

Man darf gespannt sein, welche Neuschöpfungen von Balgvögeln sich aus dieser Mischkultur nun entwickeln, denn für das Jahr 2016, wenn in Innsbruck das 12. World Music Festival startet, wurde schon lautstarker Drosselgesang vernommen.

Bericht von Gabriela Ruhe und Karin Watolla - nach Vorbild der NDR2-Sendung "Wer piept denn da?"

30 Jahre und unverheiratet

Da nutzte auch Freund Achim nichts: Einen Trauschein wollten Familie, Freunde und Bekannte von Angelika an ihrem 30. Geburtstag sehen.

Und weil sie den nicht vorzeigen konnte, musste sie Klinken putzen. Dem Aufruf, diesem Ereignis beizuwohnen, folgten viele Neugierige und so gab es eine Menge Zuschauer, als das Geburtstags- kind in aufblasbaren Oma-Klamotten zunächst mit einem Wattestäbchen und dann mit einer Zahnbürste die Klinken einer präparierten Tür von Sahne, Ketchup und ähnlichem befreien musste.

Die Anstrengungen von Angelika machten den Zuschauern sichtlich Spaß. Und psst(!), wie man hört, wird noch in diesem Jahre geheiratet...

Bericht von Monika Wilkens

Fortbildungswochenende in der Akademie Remscheid

Fortbildungsprotokoll
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Watzum, den 14.01.2013

Beginn: Freitag, den 11.01.2013
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  • 13.00 Uhr Abholung des Stadtbusses durch den "Hinfahrer" Heiko
  • Abholung Marvin und Jörg
  • Verladen der verschiedensten Instrumente (natürlich unvollständig, wie immer, was sich aber erst in Remscheid zeigte)
  • Aufnahme von Kerstin in Wobeck
  • Aufnahme von Gabi in Watzum
  • 18.00 Uhr Ankunft
  • In Empfangnahme der Zimmerschlüssel
  • Abendessen in der benachbarten Gaststätte (für Marvins Geschmack gab es zu viele "Blätter")

Kurseinteilung
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  • Electronium-Kurs: Kerstin, Marvin, Gabi
  • Percussion-Kurs: Jörg, Heiko

Kursziele
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  • Electronium-Kurs:
    1. Erlernen des Electronium-Kamasutras
      (= Wann spiele ich in welcher Lage? Wie erkenne ich die richtige Lage? Wie passen die Lagen der einzelnen Spieler zusammen? usw.)
    2. Der pflegliche Umgang mit den meinem elektronischen Instrument.
      (= Verbannung des Handys vom Verstärker (dafür ist der Aschenbecher erlaubt). Ich putze meine Klinke, bevor ich sie einführe. Die Geräte werden in einer bestimmten (nur dem Spieler selbst bekannten) Reihenfolge ein- und ausgeschaltet. Die Kabel müssen eine Zugentlastung erfahren.)
      Einfach gesagt: "LASST die PFOTEN von meinem INSTRUMENT. Ich ziehe alle STECKER selbst!!!"

  • Percussion-Kurs:
    1. Wie schüttle ich die Eier richtig? Wie schabe ich am besten die Gurke? Wie haue ich ordentlich auf die Pauke? Und wie bediene ich den Rest der extravaganten Rabatzinstrumente?
    2. Welche Gemüse ("Blätter") oder Filmgrößen (King Kong) helfen mir beim Behalten von Rythmen weiter?
    3. Wie kann ich meine 4 Extremitäten getrennt von einander bewegen?

  • Allgemeine Ziele:
    1. Vollständige Ausnutzung einer Akademie (Dieses Ziel wurde nicht von allen Teilnehmern erreicht): Partykeller, Mensa, Zimmer, Übungsräume, Internet, Sauna, Schwimmbad, Kreidetafel im Flur, Streitwagen zur Überbrückung längerer Flurstrecken.
    2. Kennenlernen von weiteren unerfahrenen Electroniumspielerinnen und -spielern und Percussionistinnen und Percussionisten.
    3. Ausweitung der Belastbarkeit, indem nach dem Übungsprogramm ein Partyprogramm erfolgte.
    4. Wie verstehe ich meinen Dozenten gezielt falsch?

Ende der Veranstaltung: Sonntag, den 13.01.2013
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  • 15.00 Uhr Abschlusskonzert
  • 16.30 Uhr Abfahrt
  • 21.30 Uhr Watzum
  • "Zurückfahrer" Jörg

Protokollführerin: Gabriela Ruhe
"Bericht" von Gabriela Ruhe

Musik im Blut - Jahreskonzert 2012

Nach der erfolgreichen Sommertour auf Usedom präsentierte sich die Akkordeon-Musikgruppe am 6. Oktober bei ihrem Jahreskonzert. Veranstaltungsort war das Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen.

An die 130 Gäste waren gekommen, um die Darbietungen der Akkordeonisten zu hören und zu sehen. Auch der amtierende Bürgermeister Schöningens, Henry Bäsecke, und - wie immer - der 1. stellvertretende Bürgermeister Siegfried E. Pause mit Frau Helga, hatten offenbar etwas Blut aus der Ketchup-Flasche geleckt, die auf den diesjährigen Konzertplakaten abgebildet war.

Zu sehen gab es eine Menge: Marvin am Keyboard als Leiter der Kinder- und Jugendgruppe, die das Programm eröffnete, Dance-Acts des Nachwuchses der AMS beim Charthit "Nossa" und schließlich die Halloween-Deko passend zum "Tanz der Vampire", der das Motto des diesjährigen Konzertauftritts vorgegeben hatte. Außerdem liefen während der Pause Bilder vom Fernsehmitschnitt des NDR-Mecklenburg-Vorpommern auf Usedom vom Beamer auf einer Projektionswand in Endlosschleife, ergänzt von Urlaubsfotos der Akkordeon-Musikgruppe von der Ostseeinsel.

Zu hören war populäre Akkordeonmusik mit rund 20 Instrumenten einschließlich Bassakkordeon, Elektronium, Cajon und Rhythmusinstrumenten und Keyboard.

In der ersten Halbzeit des Konzerts standen die Songs von Simon und Garfunkel und Queen auf dem Programm. Dann kam das Highlight des Jahres 2012: Nach 9 Monaten Probezeit hatte der "Tanz der Vampire" Premiere. Während der Kaffeepause hatten sich die Spieler verkleidet und geschminkt und geisterten als Vampire durch den schon abgedunkelten Saal. Die Vampirgebisse wurden vor Spielbeginn jedoch auf den Notenständern abgelegt, letztendlich ist bei allem Vergnügen doch vollkommene Konzentration vonnöten, wenn es um das Akkordeonspielen geht.

Im weiteren Verlauf des Konzerts gab es Songs das Medley der "Abba-Hits" zu hören und "Biscaya" (mit Foto-Schau von Usedom) sowie Gilbert O´Sullivans Songs und - neu bei der AMS: "Oye Como Va" vom guten alten Carlos Santana in einer akkordeonistischen Variante mit Percussioneinlage der Nachwuchsspielerinnen und Jörg Holzkamp.

"Musik im Blut" wollten wir vorführen. Das kommt aber nicht von allein. Auch in diesem Jahr waren es viele zähe Übungsstunden, zahlreiche gemeinsame Übungsabende, reichlich zusätzliche Übungssamstage und Sonderproben bis schließlich der komplette Rahmen der Vorführung stand. Nicht zu vergessen die vielen Helfer, Angehörige, die Fotos machen, Autos bereit stellen, Kuchen backen und verkaufen (P.S.: Auch das Kuchenbuffet der AMS ist ein Geheim-Tipp!), Plakate und Technik herrichten und am Ende... mit uns den Erfolg feiern!

Herzlichen Dank an Familie Holzkamp, die uns nach dem Konzert in ihren Partykeller eingeladen hat, damit wir bis zum nächsten Konzert unsere Blutkonserven wieder auffüllen können!

Und ein wehmütiger Abschiedsgruß an Anika Ruhe, die bisher diese Internetseite gestaltet hat und uns nach dem Konzert aus beruflichen Gründen eine Weile verlassen muss...
Wir wünschen viel Erfolg und ein baldiges Wiedersehen!

Bericht von Karin Watolla

Konzertreise nach Mölschow (Usedom) vom 29. Juli - 3. August 2012

Die diesjährige Orchesterfahrt führte uns nach Mölschow auf Usedom. Mölschow ist eine Gemeinde auf dem Nordteil der Insel, zwischen Zinnowitz und Wolgast, zwischen Peenestrom und der Ostseeküste und hat ca. 810 Einwohner.

Die "Alte Gutsanlage" Mölschow beherbergte uns für eine Woche. Integriert in diese Anlage sind der "Grenzübergreifende Jugendhandwerkerhof", der uns in Ein-, Zwei- und Vierbettzimmern die Übernachtung ermöglichte und die "Kulturscheune", in der wir am 2. August ein Konzert gaben. Ca. 140 Gäste können dort Platz finden.

Auch in Zinnowitz waren wir für ein Konzert zu Gast sein. Am 31. Juli fand man uns um 20 Uhr auf der Freiluftbühne (auch "Konzertmuschel" genannt) an der Strandpromenade in Zinnowitz.

Die Rahmenbedingungen für diese Orchesterfahrt waren ideal, bot Usedom doch vielerlei Möglichkeiten, neben den Proben und Auftritten etwas zu unternehmen. Ein 42 km langer weißer Sandstrand, dicht bewaldete Hügelketten, Fahrrad- und Wanderwege und ein breitgefächertes Angebot touristischer Einrichtungen ließen sieben Tage Aufenthalt viel zu kurz erscheinen.

Bericht von Monika Wilkens